szmmctag

  • Mit Blödheit geschlagen!

    Nein - ausnahmsweise mal niemand anderes - sondern ich!

    Ich dachte, es wäre keine dumme Idee, ein paar Podcasts und Filme auf eine SD Karte zu werfen und damit die Möglichkeit zu haben, sie unterwegs auf meinem Tablet anzusehen. Eine schöne nagelneue 32 GB-SD-Karte hatte ich extra gekauft.

    Als Test eine Sendug draufgespielt, aufs Tablet den VLC Player drauf. Karte in den entsprechenden Slot geschoben.

    Und das Unheil nahm seinen Lauf.

    Irgendwie war die Karte nicht richtig in der Führung und verkeilte sich. Nun gut - also Flachzange, ein Tuch (damit nichts beschädigt wird), möglichst "ganzflächig" greifen und rausziehen. Das war der Plan.

    Die Realität sah so aus: Karte bröselt bündig mit der Tabletkante ab.

    Und ich guck nur noch fassungslos drauf.

    Gestern war ja kochen - vielleicht haben die Computercracks einen Rat oder Tipp?

    Die guckten, schüttelten das Haupt, meinten: Tablets sind heute verklebt, nicht verschraubt. Was da drin ist - no way out.

    Nun gut - äh - nun schlecht. Ich MUSS nicht unbedingt damit Filme angucken. Und ich hab das Ding bis jetzt auch ohne Zusatzspeicher genutzt. Und es funktioniert nach wie vor. Aber.... ehrlich gesagt - jetzt ist es mein ästhetisches Empfinden, was massiv gestört ist. Ich seh die abgebrochene Karte zwar nicht, aber ich WEISS, daß sie da drin ist. Und es kotzt mich an.

    Guten Morgen - die Sonne scheint, der Himmel lacht... die Karte läßt mir keine Ruhe.

    Ich durchdenke meinen Haushalt, was ich tun könnte.

    Mir fällt mein Trennmesserchen ein.
    Ich meine sowas:
    http://www.segelmacher-shop.de/68-tm_thickbox_default/naht-trennmesser.jpg

    Der Slot ist ja eh ruiniert, wenn ich nichts mache.

    Und mein Trennmesser ist
    a) sehr stabil
    b) sehr spitz
    c) (sauscharf - das ist aber eine Eigenheit, die ich nicht brauche - aber vor der ich Respekt habe)

    Ich fummel ein wenig herum - und ich schaffe es mit der Spitze tatsächlich, die verkeilte Karte so so bewegen, daß sie - wie das eigentlich der Fall sein sollte - sich hineindrücken läßt und dann herausschnappt.

    Und ich kann tatsächlich das Mistding rausbekommen.

    Grrrrr.....

  • London - Tag 3

    Für heute stand unser Programm schon fest. Felsenfest. Eigentlich findet heute statt, warum wir überhaupt nach London geflogen sind (ok - nicht nur - aber auch).

    Heute geht es nach Watford Junktion. Häh? Watford Junktion? Was willste denn da?

    OK - also anders: Heute geht es zu Harry Potter.

    http://www.wbstudiotour.co.uk/de/

    Alles schon gut geplant: Man muß die Tickets sowieso zwingend vorab buchen - auf diese Art und Weise kann für die Betreiber auch ganz gut gesteuert werden, wieviele Menschen kommen können und man vermeidet "Überfüllung". Man sucht sich also seinen Wunschtermin und das Zeitfenster aus und das gewünschte Ticket und schon steht dem Besuch nichts mehr im Weg. Wir haben gleich das Package mit Audioguide und Souvenirbuch genommen. Also quasi das "Rundum-Sorglos-Paket" für £42,95 - umgerechnet ca. 59 €.

    Dorthin wollten wir mit London Midland fahren.

    http://www.londonmidland.com/

    Da wir außerhalb der Stoßzeiten fahren wollten, gab es das Hin- und Rückfahrtticket für £10.60. Bei der Zugauswahl drauf achten - es gibt Züge, die 15 Minuten brauchen - aber auch welche, die 45 Minuten unterwegs sind! Die halten dann an jedem Hühnerhof...

    Vor dem Bahnhof in Watford Junction warten schon die magischen Pendelbusse - die einen für £2.00 zu dem Studiogelände (und auch wieder zurück) bringen.

    Wir hatten großes Glück - nach den Feiertagen und unter der Woche waren weniger Besucher da - so gab es kein Gedränge und obwohl wir früh dran waren (vor unserem Zeitfenster), konnten wir sofort mit dem Besuch beginnen.

    Man kommt gleich man an Harrys Schlafplatz vorbei:

    Nach einer kurzen Einführung in einer Art Kino standen wir alle vor den Toren des großes Saales von Hogwarts

    Die mitgebuchten Audioguides stellten sich als hervorragende Investition dar - denn auch wenn alles sehr gut beschriftet war - man konnte an den einzelnen Stationen zusätzliche Infos, kleine ergänzende Videos, Bildergalerien abrufen, die alles noch viel besser erklärten und illustrierten und die Infos vertieften.
    Für jeden quasi individuell - je nach Wissensdurst.
    Der Audioguide war im Grunde ein Ipod - und man konnte ihn auf viele verschiedene Sprachen einstellen.

    Für alle, die sich generell für "Film" interessieren - man kann hier sagen - die Kulissen und Requisiten sind hier ungewöhnlich detailliert, teilweise sehr groß ausgearbeitet, Kostüme hochwertig genäht. Man merkt, daß hier nicht nur für 1 Film geplant wurde und deswegen in viele Dinge viel mehr Geld gesteckt wurde als es üblich ist.
    In einem der Videos erklärte einer der Regisseure, daß sie z.B. vieles als Requisite bauen ließen, auch wenn man das heutzutage digital nachträglich einfügen könnte - weil die Schauspieler viel besser agieren, wenn sie nicht nur vor einem "Green Screen" agieren. (Es gibt übrigens wohl sogar eine Art "Greenscreen-Syndrom").
    Es gibt z.B. eine Szene mit den Riesenspinnen. Und es GIBT eine Riesenspinne. Und der Gesichtsausdruck von Ron beim Dreh war genau der von jemandem, der Spinnen nicht ausstehen kann und einer riesigen Spinne gegenübersteht. Und das war nicht gespielt. Laut Regisseur wäre das vor einer grünen Wand sicher nicht so überzeugend gewesen.

    Viele dachten auch, dieses Tor sei "digital" eingebaut - aber es ist riesig und es funktioniert mechanisch:

    Um hier die Kätzchentellersammlung von Dolores Jane Umbridge zu bemalen, wurden extra Kätzchen von Züchtern ins Studio geholt, man ließ sie spielen, fotografierte sie. Danach erst kamen sie zu ihren neuen "Familien" - die wissen nichts von ihren "Filmstars".

    Nun ist ungefähr "Halbzeit" und wir sehen den berühmten Hogwarts-Express:

    Man könnte sich im Café mit einem Butterbier stärken (OK - ich hab keins getrunken - ich glaube nicht, daß das meins gewesen wäre)

    Auf dem angrenzenden Freigelände ist z.B. der Nightbus zu sehen:

    Und das Wohnhaus der Dursleys

    Und das Haus der Potters in seinem beklagenswerten Zustand

    Nun kommt man in den 2. Ausstellungsbereich - man könnte sagen - von den Filmsets zu den Werkstätten:

    Und hier ist die Winkelgasse, man kann in die Läden sehen...

    Dieses Büro sah in weiten Teilen aus wie bei mir im Büro

    Allerdings - die Details waren dann doch etwas anders. Aber eindeutig - ein Architekt am Werk (oder mehrere)

    Die Modellbauwerkstatt hat viel Arbeit geleistet:

    Natürlich führt einen der Weg aus dem Gebäude durch einen Shop

    wo es alles gibt, was das Fan-Herz begehrt (und noch vieles mehr).

    Wir konnten hier unser Souvenir-Buch abholen.

    Unser Fazit: Es war jeden Pence wert - wir haben etwa 6 Stunden dort verbracht, haben fast ALLES angehört und angesehen, was auf dem Audioguide war (wir mußten beide den Guide tauschen, weil die Batterie leer war - ist aber kein Problem - einen Mitarbeiter ansprechen - und nach wenigen Minuten gab es ein Austauschgerät).

    Wir hatten viel Spaß, waren angemessen beeindruckt und haben den Tag sehr genossen.

  • Guilty pleasure

    Ich bin ja selten der "Serien-Junkie" - aber im Moment - ich bin völlig gefesselt und teile mir brav ein, wieviel ich gucke:

    http://www.vox.de/cms/sendungen/outlander.html

    Immerhin - nach der Ausstrahlung der ersten Folge haben sie schon die Freigabe für eine 2. Staffel gegeben und die Dreharbeiten haben Anfang des Monats begonnen.

    Bis zur Ausstrahlung der 2. Staffel kann ich ja die Bücher alle nochmal lesen.....

    Und ich glaub, ich kauf mir die Serie auch ;D Dann kann ich sie sowohl auf englisch als auch auf deutsch ansehen.

  • London - Tag 2

    Jetzt muß es mal weitergehen in London ;D

    Wir haben gut geschlafen in unseren Motel One Betten, das Frühstück war auch ausgezeichnet - wir waren also für den Tag gut gerüstet.

    Ein wenig gegooglet - und wir dachten, es wäre eine gute Idee, unsere "Einkaufsliste" abzuarbeiten und alles gleich wieder im Hotel unterzubringen. Also Bus fast vor der Tür geschnappt und zu einem großen Supermarkt gefahren.
    Hier hat uns die App "Citymapper" gute Dienste geleistet - man gibt nur die Adresse ein, zu der man gerne möchte - und sie schlägt einem die möglichen Verbindungen vor - oder wie lange man laufen müßte.

    Nachdem alle Einkäufe erledigt waren, Mitbringsel besorgt waren und alles wieder im Hotel verstaut war, konnten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt machen. Jetzt haben wir mal "die City" entdeckt:

    Wir spazierten ohne große "Zielvorgaben" durch die Stadt - aber wir wollten man am Leicester Square vorbeigucken - denn dort kann man Theater- und Musicalkarten für den halben Preis erstehen - vorausgesetzt, eines der dort angebotenen Stücke gefällt einem.
    http://www.tkts.co.uk/about-tkts/german/

    Man kann das Angebot auch schon online nachgucken - meist gibt es Tickets für den aktuellen Tag und noch ein oder zwei Tage im voraus. Nicht alles, was die verkaufen ist reduziert - das Angebot wechselt - und sie verkaufen auch ganz reguläre Tickets für Veranstaltungen, bei denen die Theater eben keinen Rabatt geben (weil die Nachfrage groß genug ist).

    Für uns gab es etwas passendes - und so landeten wir am Abend in "Billy Elliot" - wir bekamen ganz ausgezeichnete Plätze (Reihe 6 Mitte) für £37 - also ca. 50 €. Und so war meine Aussicht am Abend diese:

    Das Stück ist auf jeden Fall empfehlenswert - wir kannten beide den Film - das Stück adaptiert ihn sehr gut, die Music ist toll (von Elton John).

    Sehr beeindruckt verließen wir das Victoria Theatre.

    Auf weiteres Londoner Nachtleben verzichteten wir - schließlich hatten wir am Dienstag einen "langen Tag" vor uns.

  • Kartoffel-Spargel-Salat

    Ich habe das Rezept schon einmal in einem Kommentar kurz gepostet - aber nun ausführlich und mit Bild:

    Kartoffel-Spargel-Salat
    (macht als Hauptmahlzeit sicher 4 sehr hungrige Personen satt - oder ist eine große Schüssel als Party-Mitbringsel)

    Ich nehme es mit den Mengen nicht sooo genau - heute habe ich ihn so gemacht:

    1 kg neue Kartoffeln
    1 kg weißen Spargel
    600 TK-Erbsen
    2 Pakete Wasserkresse
    150 ml Miracle Whip Balance
    150 ml Joghurt
    Salz, Pfeffer

    Die Kartoffeln waren "ganz jung" - deswegen habe ich sie nicht geschält oder gepellt, sondern mit Schale verwendet - aber natürlich kann man die auch pellen.

    Kartoffeln kochen und ggf. pellen
    Spargel schälen und mit etwas Salz und einer Prise Zucker kochen
    TK-Erbsen ganz kurz in kochendem Wasser garen (die brauchen wirklich nur 2-3 Minuten)

    Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden (wie jeder es gerne hat im Salat)
    Spargel ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden
    Erbsen zur Hälfte dazugeben

    Nun das Dressing:
    In den Küchenmixer (oder einen hohen Becher - in dem man mit einem Pürierstab arbeiten kann)
    Miracle Whip, Joghurt, das Grüne der Kresse, die restlichen Erbsen und Salz sowie frisch gemahlenen Pfeffer dazugeben. Mixen (bzw. pürieren).

    Dressing über den Salat, vorsichtig, aber gründlich unterheben. Kann man gleich lauwarm essen oder noch kalt stellen oder am nächsten Tag mit ins Büro nehmen oder oder oder....

    Schmeckt superlecker.

    Und ist grün. Sehr grün....

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