szmmctag

  • MS Eurodam - Baltische See - 25.06. Kopenhagen

    Jeder Urlaub neigt sich irgendwann seinem Ende zu - uns so führt uns auch unsere Reise wieder an den Ausgangspunkt zurück - nach Kopenhagen.

    Einen Tag haben wir noch Schonfrist - denn wir bleiben nach Ankunft noch eine Nacht an Bord in Kopenhagen und haben so beinahe 2 Tage Zeit, die Stadt zu entdecken.

    Während wir uns langsam auf die Stadt zubewegen, können wir in der Ferne ein Jahrhundertbauwerk sehen - die Brücke die Kopenhagen mit Malmö in Schweden verbindet (Øresundsbroen), die weltweit längste Schrägseilbrücke

    Kopenhagen möchte 2025 CO2-neutrale Hauptstadt sein - und die Dänen sind mit Engagement bei der Sache - wie auch die Windkraftanlage vor der Stadt zeigt. Die 3400 Meter lange Reihe ist eine der größten Offshore-Windkraftanlagen der Welt.

    Ich würde es ja noch nicht "Schiff-Stau" nennen - aber wir sind auf jeden Fall nicht allein:

    Wir haben uns vorgenommen, wieder eine Stadtrundfahrt mit den Hop-On-Hop-Off Bussen zu machen - und wie schon in Stockholm bekommen wir auch hier wieder einen günstigeren als den offiziell ausgeschriebenen Preis - und gültig für beide Tage unseres Aufenthaltes, gültig für Bus und Boote. Das ist praktisch - denn so brauchen wir am Abreisetag auch nicht mit unserem Gepäck zur öffentlichen Bushaltestelle - denn die Touristenbusse fahren direkt bis zum Schiff.

    Wir hoppen also mal on. Der Bus bringt uns zum Hauptbahnhof - wo die Fahrgäste sich auf die unterschiedlichen Routen verteilen.

    Wir fahren erstmal die Hauptroute einmal - wir kennen die Stadt schon von früheren Besuchen - aber es ist immer ein freudiges Wiedersehen:

    Die Erlöserkirche

    Der Turm der Börse

    An Nyhavn kommt man nicht vorbei - und obwohl es sehr touristisch ist, gehen auch die Dänen hier gerne feiern.

    Die neue Oper in Kopenhagen. Das Haus ist eine Schenkung von Mærsk Mc-Kinney Møller und der «A.P. Møller und Chastine Mc-Kinney Møller Stiftung» an den dänischen Staat.

    Die königliche Jacht Dannebrog lag auch im Hafen - hiermit besucht die königliche Familie jedes Jahr die Menschen im Land. Die Jacht hatte 1932 ihre Jungfernfahrt. Das Schiff wird aber nicht nur repräsentativ genutzt. Gleichzeitig ist die Dannebrog ein Marineschiff, das an der Seeüberwachung und dem Rettungsdienst teilnimmt.

    Wir erreichen das Fort Trekroner (Dreikronen), das auf einer künstlichen Insel angelegt wurde. Heute hat es keine militärische Bedeutung mehr, sondern ist seit 1984 ein Ausflugsziel:

    Unser Schiff fährt auch an der kleinen Meerjungfrau vorbei - wir sehen erstmal nur ihre Rückseite - und sie ist wirklich klein!

    Der königliche Palast (Amalienborg) - der geradezu bescheiden aussieht vom Wasser aus (man sieht nur einen Teil des Palastes):

    Die Marmorkirche des Schlosses

    In dieser Kuppel ist ein Restaurant

    Durch moderne Stadtviertel kommen wir auch noch - da blickt alt auf neu.

    Nun machen wir uns noch einmal zu Fuß auf Besichtigungstour:

    Es geht an Tivoli vorbei

    Vor dem Rathaus hat ausgerechnet Lidl Verkostungsstände aufgebaut:

    In der Fußgängerzone bekommen wir noch etwas zu lachen - denn ein Bus mit lauter Schulabsolventen ist auf Partytour:

    Wie ein Flashmob fallen die jungen Leute in den Brunnen ein.
    Wir haben nachgefragt - meist werden die Busse von einem Elternteil gefahren und sammeln alle Mitschüler ein - dann geht es durch die Stadt.

    Nach wenigen Minuten entern die glücklichen Absolventen wieder ihren Bus und deren Party geht weiter.

    Wir entdecken noch ein "Fish-Spa" in der Fußgängerzone - und meine Schwägerin muß dieses Vergnügen natürlich testen. Die 20 Minuten mit den Knabberfischen haben ihr viel Spaß gemacht - Wiederholung nicht ausgeschlossen.

    Nun heißt es aber leider wieder zurück an Bord - denn für uns ist noch Kofferpacken angesagt.

  • Apfelstrudel ruck-zuck

    Es ist die Jahreszeit - und ich liebe Apfelstrudel.

    Bei uns gab es den oft im Herbst als Hauptgericht - denn wir fuhren immer den Apfelbaum einer Tante abernten - das waren keine Lageräpfel - also wurde dann hart gearbeitet, um Apfelmus zu machen, Äpfel einzukochen und natürlich wurden Äpfel sofort gegessen.

    Meine Mutter macht den Strudel nach einem Rezept aus dem handgeschriebenen Kochbuch meiner Großtante, in dem die Geheimnisse bayerischer Küche verewigt sind. So ist meine Mama zur wahren Könnerin in Sachen Strudelteig geworden (jawohl - der mit "Zeitung durch den Teig lesen"!).

    Zu dieser Fertigkeit habe ich es nicht gebracht - daher habe ich in weiser Voraussicht ein Paket Blätterteig aus dem Kühlregal im Kühlschrank gelagert.

    Und so wirds gemacht:

    1 rechteckiger Blätterteig aus dem Kühlregal (ich hab die fettreduzierte Variante von Aldi verwendet)
    3 säuerliche Äpfel (hier Royal Gala)
    Rosinen (falls man die mag)
    1/2 Becher Saure Sahne
    Zucker und Zimt gemischt
    nach Wunsch Mandelblättchen
    1 Ei (zum einstreichen - "verkleppert")

    Äpfel schälen und dann rundherum immer gleichmäßige nicht zu große Schnitze abschneiden, bis nur noch das Kerngehäuse übrig ist
    In einer Schüssel mit großzügig Zucker und Zimt mischen
    eine Handvoll Rosinen dazugeben

    Ein Blech mit Backpapier auslegen
    Blätterteil ausrollen
    An den Rändern mit Eigelb einpinseln

    Nun die Apfelmischung in der Mitte des Blätterteigs der Länge nach aufhäufeln - aber genug Platz zum Rand lassen, daß der zugeklappt werden kann und etwas überlappen kann.

    Jetzt saure Sahne oben auf die Apfelmasse löffeln

    Nun mit dem "Trägerpapier" des Blätterteigs die Seiten zusammenklappen (so daß ein Strudel entsteht. Die Naht etwas andrücken und auch die Schmalseiten zusammendrücken.

    Nun unter Hilfe des Trägerpapiers den Strudel mit der "Nahtseite" nach unten diagonal auf ein Backblech vorsichtig rollen.

    So ist die nahtfreie Seite oben. Diese mit Eigelb-Mischung einpinseln und ab in den Ofen.

    Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten bei 200° backen.

    Ich habe die Vorbereitungen sehr ausführlich beschrieben - es dauert aber wirklich nur etwa 10 Minuten und ist ganz unkompliziert! Ich hab es auch noch nie vorher gemacht!

    Ergebnis:

    Kann man natürlich mit Eis oder Vanillesauce essen, manche brauchen auch ein Glas kalte Milch dazu.

    Ich mag den gern total heiß

  • MS Eurodam - Baltische See - 24.06. Kiel

    Heute nacht hatte die Eurodam nicht gerade einen weiten Weg zu fahren (deswegen legten wir auch aus Warnemünde erst um 22 Uhr ab). Denn unsere Reise führte uns nach Kiel.

    Mitreisende an Bord hatten über die Ausflüge nachgegrübelt - angeboten wurde Hamburg oder Lübeck. Für uns war ganz klar - wir bleiben natürlich in Kiel.

    Denn - es war ja schließlich "Kieler Woche"! Der kleine Bruder wollte schon immer mal zur Kieler Woche - und daß diese Kreuzfahrt ausgerechnet da in Kiel anlegt, war quasi absolutes Bonusprogramm!

    Erstmal ging es durch die Kieler Förde - am Marine-Ehrenmal von Laboe vorbei

    http://de.wikipedia.org/wiki/Marine-Ehrenmal_Laboe

    Ein wenig hübscheren blauen Himmel hätten wir uns schon gewünscht....

    So - und alle die Segelschiffe doof finden, müssen diesen Blogeintrag schnell überlesen.

    Aber auf dem Weg zum Anlegeplatz kamen wir schon in Windjammerlaune! Denn wir passierten die "Christian Radich"


    http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Radich

    Die ersten Segelschiffe verließen den Hafen schon:

    Wir bummelten erstmal entlang des Kais und warfen einen Blick auf die Segelschiffe. Da wurden wir von einem "Heizer" angequatscht - und wenn jemand reden konnte - dann dieser Mann!
    Ob wir denn nicht Lust hätten, auf einem historischen Schleppdampfer zu fahren - da würden wir die Schiffe richtig erleben - denn alle würden schließlich den Hafen verlassen.... wir waren etwas unschlüssig - ließen uns aber letztlich bequatschen und kauften Tickets für die Fahrt auf dem 110 Jahre alten Schleppdampfer Woltman.

    Und das erwies sich als eine ausgezeichnete Entscheidung!

    Die Fahrt sollte gegen 11 Uhr beginnen - so lange sahen wir noch den Schiffen beim Ablegen zu

    Es waren so viele Windjammer in Kiel, daß sie zwei- und dreireihig anlegten!

    Dann gings auf den Schleppdampfer. Wie versprochen: vorgewärmte Plätze ;D
    Denn der Schleppdampfer ist ist Kohlebeheizt - und die Passagiere können sich mit dem Rücken an den Aufbau des Heizraumes lehnen!

    Und wir begleiteten die Schiffe bei der Ausfahrt:

    Das Wetter beschloß weiterhin, eher "dramatisch" als "wunderbar" zu sein - allerdings - wenigstens regnete es nicht. Und laut unserem Kapitän hätte er sowieso in 25 Jahren Kieler Woche erst 2 oder 3 Mal eine mit schönem Wetter erlebt.

    Mein kleiner Bruder wirkte fast so, wie die Frauen im Werbespot für Zalando "schrei vor Glück"...


    Alt und neu - im Hintergrund ist unser Schiff...

    Grins - und hätte ein akutes Packeis die Kieler Förde heimgesucht, hätte der Eisbrecher Stettin uns schnell wieder befreit!

    Aber nun will ich nicht versäumen, ein paar Worte zu unserem Schleppdampfer zu verlieren!

    Die Woltman ist inzwischen 110 Jahre alt und wird als technisches Kulturdenkmal durch den Förderverein “Schleppdampfer Woltman e.V.” in Fahrt gehalten und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht!
    http://www.woltman.de/

    Hier ist die Chronik der Kieler Woche
    http://www.woltman.de/FOTOGALERIEN/KIELER-WOCHE-2014/kieler-woche-2014.html

    Es war Bernd Kölle, der uns "an Bord gequatscht hatte".... der während der Fahrt auch Kohle schippt und mit seiner Redegewandheit an Bord bei der kleinen Verabschiedung um Spenden bittet (die wir gerne gegeben haben - denn mit welchem Herzblut alle an Bord für Ihren Schlepper arbeiten, kann man sich kaum vorstellen!)

    Vielleicht machen sich meine Hamburger Blogleser mal auf den Weg zum Liegeplatz Hamburg Neumühlen?!

    Da die Maschinen immer unter Feuer gehalten werden müssen - Tag und Nacht - schläft ein Teil der Besatzung auch an Bord während der Kieler Woche.

    Ein Vorteil eines Schleppdampfers: Zumindest warmes Wasser an Bord ist kein Problem, aus allen Leitungen floß es wohltemperiert (ich vermute, sogar die Klospülung war warmes Wasser). Man mußte auch das Türchen der Toilette nach Benutzung nur angelehnt lassen - sonst wäre auch noch gleich eine Sauna inkludiert gewesen! :))

    Jetzt ging es mal in den Maschinenraum (wir durften überall hin krabbeln und klettern)

    Immer schön nachschippen!

    So wie es für jeden Topf den Deckel gibt, gibts für jede Mutter den Schlüssel....

    Jetzt wieder hoch an Deck - Schiffe gucken:

    Manchmal spitzelte sogar ein Hauch blauer Himmel durch!

    Wir tuckerten so dahin:

    Jetzt konnten wir auch dem Kapitän mal über die Schulter schauen - bzw. wir durften den 2. Sitzplatz im Kapitänshäuschen einnehmen:

    Nach knapp 3 Stunden war unsere Fahrt damit wieder am Ausgangspunkte angekommen - und unsere Erwartungen waren weit übertroffen worden - wozu auch die Crew der Woltman beigetragen hat.

    Wer immer im Norden die Gelegenheit hat, an einer Fahrt teilzunehmen - es ist gut angelegtes Geld!

    Noch ein wenig Landgang in Kiel und ein Spaziergang über den Vergnügungsmarkt der Kieler Woche.

    Vor dem Zubettgehen erwartete mit dann ein "Bunny" auf dem Bett:

    Ob das ein Segelhäschen ist oder ob es nur Segelohren hat?

  • MS Eurodam - Baltische See - 23.06. Warnemünde

    Heute morgen beim Aufwachen hörte ich irritierende Geräusche - so gar nicht meeresmäßig. Der Blick vom Balkon erklärte einiges. Wir waren schon in Warnemünde angekommen - und meine Kabine lag "landseitig" - was in diesem Fall bedeutete: Ich hatte Bahnhofsblick. Und Bahnhofsgeräusche. Und man glaubt gar nicht, wieviele Pendlerzüge in Warnemünde morgens fahren ;D

    Warum um alles in der Welt fahren die Reedereien Warnemünde an? Könnte man sich fragen.

    Die Antwort ist ganz einfach - Warnemünde (und Rostock) wird als Ausgangsort für einen Berlinbesuch genutzt, der bei internationalen Gästen auch gerne gebucht wird.
    So gerne, daß sogar ein Sonderzug dafür eingesetzt wird.

    Wir hatten nicht vor, Berlin eine kurze Stippvisite abzustatten - ich hatte ja sowieso einen Berlinbesuch in Planung - und der kleine Bruder und seine Frau standen ebenfalls auf dem Standpunkt "wenn wir Berlin sehen wollen, fahren wir nach Berlin - und machen uns nicht den Streß "7 Stunden Anfahrt für 4 Stunden Aufenthalt".

    So beobachteten wir hier die vielen Gäste, die das Schiff früh verließen, frühstückten dann gemütlich und machten uns dann auf Entdeckungstour durch Warnemünde.

    Vorabinfos kann man hier einholen:
    http://www.rostock.de/warnemuende/

    Schon die Touristeninfos arbeiten gemeinschaftlich: Rostock-Warnemünde. Die Orte sind auch mit öffentlichen Verkehrmitteln verbunden - 20 Minuten trennen die beiden Städte. Wem es also in Warnemünde zu beschaulich ist, der kann auch die schöne Hansestadt Rostock besuchen.

    Diese nette "Lesehalle" steht leider nur selten den Gästen offen:

    Viele Häuser stehen noch in der "Bäderarchitektur" - leider oft echt verhunzt durch häßliche Anbauten

    Und auch das Hotel Neptun ist irgendwie kein passender Hintergrund für das Doktorhaus:

    Der Leuchtturm ist ein Wahrzeichen der Stadt:

    Die Badesaison hatte eindeutig noch nicht an der Ostsee begonnen:

    Hier kam sogar fast so etwas wie Endzeitstimmung auf:

    Da sah es im Ort etwas gemütlicher aus:

    Diese Dame zeigte sich übrigens mitsamt ihren Artgenossen als findige Diebin, die Passanten "to go-Essen" aus der Hand stahl:

    Verlaufen oder unser Schiff verpassen konnten wir eher nicht:

    Aber es ist schon sehr idyllisch am Wasser

    Meine Schwägerin war schon etwas früher an Bord zurück und sandte uns erschreckende Bilder ;D
    Und sie waren keine Fälschungen. Das Lidodeck unterzog sich einer Verwandlung

    Und was soll man sagen - auch wenn es für uns etwas befremdlich wirkte - das German Beerfest stieg und wurde von vielen Gästen im nachhinein als eine der schönsten Veranstaltungen an Bord beschrieben.

    Die Warnemünde-Rostock-Blechbläser sorgten für Oktoberfest-Stimmung, es wurde richtig auf Holzkohle gegrillt (ja - der Feuermelder ging an und das Dach des Lido-Decks mußte weiter geöffnet werden), das Essen war ausgezeichnet - und für die (wirklich guten) Weißwürste gabs auch ordentlichen Luise Händlmaier-Senf. Das Spanferkel hatte eine leckere Kruste und bis auf etwas fragwürdige "Kostümierung" der Stewards war es wirklich lustig.

    Man muß sich halt einfach drauf einlassen.

  • MS Eurodam - Baltische See - 22.06. Seetag

    Heute haben wir endlich mal wieder Gelegenheit, etwas Atem zu holen und die Erlebnisse der letzten Tage zu verarbeiten. Es ist Seetag - wir können ausschlafen, gemütlich frühstücken, zur Ruhe kommen, ein paar Seiten lesen und das Schiff doch noch einmal von unten bis oben genau angucken.

    Ich werfe mal einen Blick in den "Kinderbereich"

    Wenn ich das aushängende Programm so ansehe - bis 23 Uhr ist was geboten - und das klingt nicht langweilig!

    Aber jetzt doch erstmal wieder ins Buffetrestaurant - Frühstück!

    Die Poolbar hatte ich Euch noch gar nicht gezeigt - mit den skurrilen Barhockern:

    Man muß sich auch auf einem großen Schiff keine Sorgen machen, daß es ständig überfüllt wäre und die Leute sich gegenseitig auf die Füße treten:

    Es war nirgends überfüllt, man findet Plätze genau nach Geschmack - egal ob an Deck mit oder ohne Musik, im Theater selbst kurz vor Vorstellungsbeginn oder in den Bars. Es gibt einfach reichlich Platz.


    Partie Schach gefällig?

    Man muß jetzt ehrlicherweise sagen, daß diese Bilder morgens entstanden sind, weil ich niemanden stören möchte. Hier in diesem Bereich - im Crows Nest - ist sowohl eine Bar, als auch eine Tanzfläche, ein Flügel, viele Sofas und Relaxsessel, Spiele, Bibliothek, Internet-Cafe und Kaffeebar ist nachmittags durchaus was los - weil es einfach gemütlich ist. Man kann sich einkuscheln, das Personal ist unaufdringlich - es besteht also kein "Verzehrzwang", man hat ne tolle Aussicht. Sicher ist es hier tagüber einer der schönsten Orte an Bord - besonders, wenn es kühler draußen ist.

    Immer wieder begegnet man an Bord "Kunst":

    Das waren quasi kleine "Szenerien"

    Sieht erstmal aus wie eine Puppenstube - aber dann sucht man wie in einem Wimmelbild die Details:

    Das Thema auf diesem Schiff lautet: Das Goldene Zeitalter der Niederlande - eine unerschöpfliche Tradition“ ausgestellt: Herausragende Werke großer niederländischer Meister und moderner Künstler.
    Originell ist übrigens diese Möglichkeit, die Kunstwerke zu entdecken - immerhin sind auf den verschiedenen Schiffen Kunstwerke im Wert von mehreren Millionen Dollar. Quasi schwimmende Museen! Man kann eine Führung von der Webseite laden und sich alles mal genau angucken:
    http://de.hollandamerica.com/ende/cruise-vacation-onboard/Activities.action?tabName=Art+Tours&WT.ac=pnav_Onboard_ART

    Die Führung wird von den bekannten Radiomoderatoren Paul Lasley und Elizabeth Harryman gesprochen und dauert ca. 30 bis 40 Minuten. Dabei erhalten Sie Informationen zum Verlauf der Führung, hören Interviews mit Künstlern sowie Hintergrundmusik und erhalten Miniaturbilder einiger der Kunstwerke. Laden Sie vor Beginn der Holland America Line-Kreuzfahrt die Kunstführung für Ihr bestimmtes Schiff auf einen iPod®, MP3- oder tragbaren Mediaplayer herunter.

    Finde ich klasse!

    Hier kommt doch Seefahrerinnen-Romantik auf:

    Natürlich fehlt auf keinem Schiff das Casino:

    So - und jetzt schnappe ich mir einen Liegestuhl und werde mal ein bißchen gemütlich lesen!

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