szmmctag

  • Kartoffel-Spargel-Salat

    Ich habe das Rezept schon einmal in einem Kommentar kurz gepostet - aber nun ausführlich und mit Bild:

    Kartoffel-Spargel-Salat
    (macht als Hauptmahlzeit sicher 4 sehr hungrige Personen satt - oder ist eine große Schüssel als Party-Mitbringsel)

    Ich nehme es mit den Mengen nicht sooo genau - heute habe ich ihn so gemacht:

    1 kg neue Kartoffeln
    1 kg weißen Spargel
    600 TK-Erbsen
    2 Pakete Wasserkresse
    150 ml Miracle Whip Balance
    150 ml Joghurt
    Salz, Pfeffer

    Die Kartoffeln waren "ganz jung" - deswegen habe ich sie nicht geschält oder gepellt, sondern mit Schale verwendet - aber natürlich kann man die auch pellen.

    Kartoffeln kochen und ggf. pellen
    Spargel schälen und mit etwas Salz und einer Prise Zucker kochen
    TK-Erbsen ganz kurz in kochendem Wasser garen (die brauchen wirklich nur 2-3 Minuten)

    Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden (wie jeder es gerne hat im Salat)
    Spargel ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden
    Erbsen zur Hälfte dazugeben

    Nun das Dressing:
    In den Küchenmixer (oder einen hohen Becher - in dem man mit einem Pürierstab arbeiten kann)
    Miracle Whip, Joghurt, das Grüne der Kresse, die restlichen Erbsen und Salz sowie frisch gemahlenen Pfeffer dazugeben. Mixen (bzw. pürieren).

    Dressing über den Salat, vorsichtig, aber gründlich unterheben. Kann man gleich lauwarm essen oder noch kalt stellen oder am nächsten Tag mit ins Büro nehmen oder oder oder....

    Schmeckt superlecker.

    Und ist grün. Sehr grün....

  • London gratis

    Update:
    Ich werde diese Liste ergänzen, wenn mir noch etwas "begegnet" - sollte also jemand auch noch was finden - nur her damit! Außerdem habe ich die Liste der Museen jetzt alphabetisch sortiert.

    Machen wir uns nichts vor - London ist eine teure Stadt. Allerdings - ein paar Dinge gibt es, die das ganze wieder relativieren - denn es gibt etliche wirklich tolle Attraktionen, die völlig kostenlos sind.

    Ich schreibe mal ein paar davon auf:
    Viele Museen kosten keinen Eintritt (sie bitten zwar um eine Spende in die Spendenboxen, aber das steht einem frei)
    Dazu zählen
    Anaesthesia Heritage Centre
    Bank of England Museum
    Barnet Museum
    Ben Uri Gallery London Jewish Museum of Art
    British Dental Association Museum
    British Library
    British Museum
    Bruce Castle Museum
    Faraday Museum
    Geffrye Museum
    Imperial War Museum (IWM)
    Kenwood House in Hampstead Heath http://www.english-heritage.org.uk/visit/places/kenwood/
    Museum of London
    National Gallery
    National Portrait Gallery
    National Maritime Museum
    Natural History
    Petrie Museum of Egyptian Archaeology
    Royal Air Force Museum
    Royal Mail Archive
    Royal Observatory
    Saatchi Gallery
    Science Museum (mein Bruder hat dort 2 volle Tage verbracht und ist am 3. nur deswegen nicht nochmal gewesen, weil er dachte, daß er vielleicht auch noch was anderes angucken sollte)
    Sir John Soane’s Museum
    Tate Modern
    Tate Britain
    Theatre Museum
    Victoria & Albert Museum
    Victoria & Albert Museum of Childhood
    Wallace Collection
    Wellcome Collection

    Im London Transport Museum zahlt man immerhin bis zum Alter von 17 nichts.

    Im Freilufttheater The Scoop (neben dem Rathaus, zwischen London Bridge und Tower Bridge) sind kostenlose Aufführungen, dort gibt es auch oft eine Mischung aus Freßbuden und Vorführungen.
    Mehr Infos z.B. hier:
    http://www.morelondon.com/

    Eigentlich kosten Westminster Abbey und St. Pauls Cathedral richtig kräftig Eintritt - aber: es sind natürlich "praktizierende Kirchen" - und selbstverständlich muß man nicht bezahlen um an einem Gottesdienst teilzunehmen. In Westminster ist an fast allen Tagen z.B. um 17 Uhr Evensong. Der tägliche Plan ist hier zu sehen:
    http://www.westminster-abbey.org/worship
    http://www.stpauls.co.uk
    Es versteht sich, daß man während des Gottesdienstes natürlich dann nicht umherschlendern und fotografieren kann.

    Die Wachablösung Buckingham Palast ist kostenlos (der Palast im Sommer leider nicht)

    In den Parks gibt es kostenlose Führungen
    https://www.royalparks.org.uk/events

    Mal eine Aussicht genießen - aber nicht 20 Pfund bezahlen? Dann lohnt ein Besuch von 20 Fenchurch. Der Skygarden befindet sich im 35 Stock des Gebäudes und der Zutritt steht jederman kostenlos offen - man muß sich allerdings vorher anmelden:
    http://skygarden.london/plan-your-visit
    Ausweis nicht vergessen und pünktlich im gebuchten Time-Slot da sein. Bleiben darf man dann so lange man möchte. Es gibt ein Cafe und ein Restaurant oben und viel Aussicht - sogar raus kann man auf einen "Balkon".
    Das Cafe ist ein wenig teurer als unten - aber man muß dort nichts konsumieren.

    Zuviel Agatha Christie gelesen? Dann nichts wie zu einem Prozeß im Old Bailey. Man darf auf den Zuschauertribünen zugucken, wie Herren und Damen sich in Prozessen zerzauste Perücken aufsetzen.

    Öffnungszeiten: Monday to Friday 9.55am to 12.40pm and 1.55pm to 3.40pm
    Wichtig: Ordentlich angezogen sein - und - man darf keine Taschen und Rucksäcke oder Handys mitnehmen. Wir haben uns damals aufgeteilt - die draußen warteten, bekamen Taschen etc. in die Hand gedrückt. Es gibt keine Gepäckaufbewahrung.

    Auf den Spuren von Harry Potter:
    Natürlich muß man zum Bahnhof Kings Cross - dort gibt es an Gleis 9 3/4 einen schon halb in der Wand verschwundenen Gepäckwagen. Man kann sich dort mit dem Schal seinen Lieblingshauses fotografieren lassen. Den Schal darf man auch umlegen und jemand hilft, ihn flattern zu lassen, wenn man NICHT das Foto des Shops kauft. Man darf mit der eigenen Kamera fotografieren - so viel man will.

    Und hier gibts 2 Touren, die man auf eigene Faust machen kann:
    http://www.the-magician.co.uk/
    http://www.hypable.com/give-yourself-a-harry-potter-tour-of-london/

    Nicht ganz kostenlos - aber ziemlich günstig:
    Mit den Buslinien 11 oder 15 fahren - man kommt an ziemlich vielen Sehenswürdigkeiten vorbei und der Spaß kostet einen nur den Preis einer Busfahrt (1,50 Pfund, wenn man sie einzeln bezahlt)

    Fahrrad fahren:
    Man muß ein bißchen mutig sein - aber in der ganzen Stadt gibt es die sogenannten Boris Bikes - nach dem Bürgermeister, der die mit initiiert hat: Fahrradständer mit robusten einfachen Fahrrädern. Man zahlt 2 Pfund und kann dann ein Rad nehmen. Stellt man das Rad binnen 30 Minuten wieder in eine Halterung, fällt keine weitere Miete an (also immer auf Etappen kürzer als 30 Minuten achten!). Längere Fahrten kosten dann wieder 2 Pfund.
    http://www.tfl.gov.uk/modes/cycling/santander-cycles

    Vielleicht helfen die Tipps zukünftigen London-Reisenden beim sparen!

  • Motel One London

    Also - dann machen wir mal den Rundgang durch das Zimmer und die allgemeinen Bereiche - als Entscheidungshilfe für zukünftige Reisende:

    Wir halten nur - der guten Ordnung halber - fest: Ich habe meinen Aufenthalt dort komplett selbst bezahlt (hallo Motel One - für diesen positiven Bericht könntet ihr mir wenigstens die 5 Frühstücke wieder gutschreiben!), ich wurde nicht geschmiert, eingeladen und meine gute Meinung beruht auf meinen Erfahrungen:

    Also - die genaue Adresse ist Motel One, 24 – 26 Minories, EC3N 1BQ London
    Nächste U-Bahn-Haltestellen sind Tower Hill oder Aldgate.

    Zimmerpreis ab 98 £, Frühstück p.P. zusätzlich 9,50 £

    Nun gucken wir mal rein:

    Abends wird das Hotel beleuchtet:

    Erst dachte ich, nur das hier sichtbare gehört dazu - weit gefehlt - auch das zurückhaltenede Hochhaus dahinter gehört zum Hotel, so daß es 15 Etagen hat

    Das Markenzeichen sind die Egg-Chairs in der Lobby

    Und so sieht die gemütliche Lobby aus:

    Nun auf in mein Zimmer - ich hatte ein Eckzimmer - Nr. 111 - damit 1 Fenster mehr - an der Gesamtgröße dürfte das aber nichts geändert haben:

    Das mobile Tischchen kann man leicht woanders hinstellen.


    Das Bett ist höchst komfortabel!


    Flachbild-TV


    Fön

    Und natürlich Wasserkocher, Tee und Kaffee


    Hier sieht man links die Kleiderbügel und unten am Bett eine der beiden "deutschen" Steckdosen.

    Ein großer Spiegel und noch einige Bügel....

    Und nun das Bad:

    Und nun das Frühstück

    Es war ein sehr deutsches Frühstück - 4 Sorten Vollkornbrötchen, Plundergebäck, Croissants, Schokocroissants, Toast, frischer Obstsalat, Wasser und 2 Sorten Säfte, Äpfel und Orangen, 2 Sorten Käse, Putenschinken, Pastrami, Kochschinken und Salami, weichgekochte Eier, Marmelade von Darbo (yummie!), 3 Kaffeevollautomaten (mit sehr gutem Cappucchino), Joghurt mit und ohne Geschmack, Nutella, Philadelphia, Butter und Margarine.
    Kein Rührei, Bacon und Bohnen....

    Beim Frühstück zeigte sich das einzige Problem - wenn das Hotel ausgebucht ist und viele zur gleichen Zeit das Haus verlassen wollen wird es brechend voll. Es gibt keinen Frühstücksraum - sondern man sucht sich einen Platz in der Lobby - an Tischchen, an der Bar oder den Sesseln. Das ist in Stoßzeiten zu knapp bemessen - an den Kaffeemaschinen bilden sich Schlangen (am letzten Tag war das ein echtes Problem - Haus voll wegen deutschem Feiertag - und alle wollten wohl gegen 9 Uhr los). Zudem war einer der drei Kaffeeautomaten ausgefallen. An den anderen Tagen war das nicht der Fall - oder wir waren antizyklisch unterwegs....

    In der Lobby war es abends auch ganz gemütlich, die Bar war gut sortiert und auch der Cappucchino sehr gut - also durchaus nett für ein Treffen. Die Preise waren "Hotelbarüblich".

    Ach ja - es gibt übrigens keine Telefone in den Zimmern - aber man hat gratis W-Lan im ganzen Haus. Ich meine auch einen Hinweis gesehen zu haben, daß man Tablets hätte ausleihen können - da habe ich mich nicht drüber informiert.

  • London Calling.....

    Ja - London hat gerufen und ich habe die Rufe gehört.

    Anders gesagt - der beste Mitreisende fand, nachdem er nun die Harry Potter Bücher alle gelesen hat, die Filme gesehen hat und die Wanderausstellung in Köln besucht hat, wäre es an der Zeit, auch noch den Filmstudios bei London einen Besuch abzustatten.

    Ob ich denn Lust hätte, mitzukommen.

    Klar hatte ich Lust - und ich hatte auch Lust, Ryansmilla zu treffen. Das haben wir dann gleich ausgemacht und - wie das Frauen von Welt so machen - eine Reservierung in der Champagnerbar Vertigo 42 klar gemacht.

    http://britblog.blog.de/2014/05/31/hochbarvergleich-18565728/

    So kamen wir am Sonntag vor einer Woche an. Der Wetterbericht war irgendwie unbefriedigend - nach "dem schönsten April seit Jahren" war für unsere Woche Regen, kalt und Gewitterstürme angekündigt. Fand ich nicht fair.
    Hat Petrus über London dann auch noch etwas revidiert, so daß es zwar recht frisch war, aber weitgehend trocken.

    Bei der Landung fummelte ich die vorab besorgte britische Simkarte ins Handy (wen es interessiert - Giffgaff kann man vorab schon kriegen, mit Kreditkarte oder Paypal ein Guthaben draufbunkern und damit telefonieren und Datenpakete kaufen. Mein 10 Pfund-Paket war üppig bemessen - damit hatte ich 500 Minuten/500 SMS und 1 GB Daten. Und der beste Mitreisende hat auch die Daten zum laufen bekommen - beim Iphone gings automatisch - beim Samsung mußte man irgendwas eingeben in den Einstellungen - bei GiffGaff war es auf der Webseite aber beschrieben).

    Am Flughafen die Oystercard aufgeladen für den "Öffentlichen Personennahverkehr". Und ab in die Stadt.

    Wir arbeiteten uns gleich mal zu unserem Hotel vor - gebucht hatten wir im neuen Motel One - für London günstig - mit 95 Pfund + Frühstück (9,95 Pfund) aber kein Schnäppchen.
    Eröffnet hat das Hotel im Dezember 2014 und es liegt günstig zwischen Aldgate und Tower Hill. Von der Tube-Station nur wenige Schritte - keine 5 Minuten Fußweg.
    Überraschenderweise konnten wir gleich unsere Zimmer beziehen - nach "aufstehen um 3" war das natürlich schön - ein paar Minuten Füße hochlegen, Koffer auspacken und ein Tässchen Tee trinken war prima.
    Ich hatte ab unserer Buchung immer wieder Zimmerpreise überprüft - aber es hat sich kein besseres Angebot gefunden - ich würde das Hotel aber jederzeit wieder buchen.
    Die Badezimmer sind recht groß (wer britische Hotelzimmer kennt....), vernünftiger Wasserdruck, ne sehr große Dusche, alles in piccobello Zustand.
    Das Zimmer ist nicht riesig - aber durchdacht. Das Bett ist superbequem, klasse Bettwäsche, Steppdecke, Sesselchen, kleines mobiles Tischchen, Flachbild-TV an der Wand (sogar mit 7 oder 8 deutschen Programmen). Überraschend: Neben britischen Steckdosen (für die man ja nen Adapter braucht) gab es auch 2 Steckdosen wie hierzulande - man könnte also Ladegeräte auch einfach so einstöpseln!

    Einen Kleiderschrank gibt es nicht - eine etwas versteckte Kleiderstange mit einigen Bügeln sind da.

    Die Fenster sind nicht zu öffnen - aber die Klimaanlage war mit die beste, die ich kennenlernen durfte - geräuschlos, zugfrei, individuell regelbar, geruchslos und natürlich auch abschaltbar. Ich werd noch Bilder einstellen. Aber das erstmal so als Orientierungshilfe, wenn jemand das Hotel buchen will....

    Ich würde es sofort wieder buchen. Lage umd Komfort passen.

    Am ersten Tag sind wir dann einfach mal losgezogen - zu Fuß durch die Stadt. Es fand gerade der London Marathon statt - da waren noch weite Teile abgesperrt und obwohl der Massenstart schon um 10:00 Uhr war, waren noch viele Läufer unterwegs - teilweise kostümiert oder in Gruppen, die z.B. für eine bestimmte Hilfsorganisation sammelten und liefen. So sahen wir einen Elefanten, ein Gürteltier, Ballerinen.... Auch die Zuschauer waren unermüdlich und feuerten die Läufer an. Die Menschen waren schon 7 Stunden unterwegs - abends sahen wir einige humpelnd in der Stadt!

    Wir konnen auf Straßen gehen, die sonst nur mit dem Auto befahrbar sind und gelangten so zur Millenium-Bridge, auf dieser überquerten wir die Themse, bummelten bis zur Tower Bridge und von dort dann letztlich ins Hotel.

    Am Abend stellten wir fest: 18 km waren wir so gelaufen - den Halbmarathon also nicht ganz geschafft - aber geschafft waren wir.

    Mehr London also später - jetzt werden die Motel One Betten getestet.....

  • Haushaltstag

    Jajaja - ganz banal...

    Ich habe heute 3 volle Stunden damit verbracht, Fenster zu putzen. Außen, innen und natürlich die Rahmen. Außerdem durfte ich feststellen, daß winzige Spinnen die Dichtungen gerne dazu nutzen, um da zu überwintern (oder was immer auch Spinnen so machen). Also habe ich alle Dichtungen gründlich ausgeputzt und gesaugt.

    Natürlich müssen dann auch die Vorhänge gewaschen werden.

    Also habe ich auch das gemacht.

    Und - hätte mir jemand früher gesagt, daß ich mich mal hinstellen werden und Vorhänge bügeln werden - ich hätte denjenigen für plem plem erklärt - denn sogar meine Mutter hat mir beigebracht: Vorhänge (also Stores) muß man nicht bügeln - die hängen sich von selbst aus - die muß man nur so feucht, wie sie aus der Waschmaschine kommen aufhängen - mehr braucht es nicht.

    Leider hat niemand meinen Flächenvorhängen im Schlafzimmer das gesagt - bei denen habe ich mich immer drüber geärgert, daß die Schleuderfalten haben. Allerdings - nach dem Aufhängen wieder abnehmen - dazu war ich bis dato echt zu faul.

    Na ja. Heute hab ich sie gebügelt. Nachdem sie noch so schön feucht waren...

    Oh - sieht gut aus. Erfüllt meine Ansprüche an Optik.

    Ich muß bekloppt sein.

Neueste Einträge

mehr Einträge…

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.